Bardentreffen 2008
Verdammte Hasenscheiße war das wieder mal ein tolles Bardentreffen. Ich hatte absolut No Expectations, nachdem sich Mark (und damit auch Jimmie) und die Rockin' Lafayettes dieses Jahr eher wo anders tummelten, aber das Bardentreffen wäre nicht das Bardentreffen, wenn es nicht genügend andere guten Barden zu treffen gäbe. Und da reichen auch die Waden eines Barden völlig aus um die musikalische Vielfalt kennen zu lernen, die einen erwartet. Denn schließlich gibt es Just non stop etwas geboten: Alles zwischen den altbekannten klassischen Geigern über zwei irische drunken Sailors (leider kein Link und Bild vorhanden) bis zum großen La Boum. Ach und Cowboys und Clowns gibt es natürlich auch. Und wer immer noch nicht genug hat, kann mit Chris Boom Bang und seiner großen “"Walking-One-Man-Show” bis nach Berlin laufen.
Es folgen Details in loser Reihenfolge.
No Expectations haben oben beim Rathaus gespielt und boten sehr gute Musik im simplen Rockstil, der für mich ne Mischung aus Maroon 5 und dem Soundtrack von Trackmania Sunrise war. So unplugged waren sie zwar nicht, aber ich fand das okay. Für mich sind die 5 Jungs die Entdeckung des diesjährigen Bardentreffens gewesen. Die Stücke auf der Webseite machen ganz klar Lust auf mehr. Wem das genauso geht, der kann sich 12. September ebenfalls im K4 einfinden. Da wird dann auch ne CD gekauft.

Die Rockin' Lafayettes. Großartig wie immer. Nur leider nur am Sonntag anwesend. Nuff said.

Hasenscheiße (jaja, wirklich seltsamer Name) waren dann eher für die Spaß Abteilung zuständig. Komödiante Texte (Süßwasserboys
) gepaart mit richtiger moderner Bardenmentalität und einigen gut umgearbeiteten Cover-Stücken. Sehr schön, hätte gerne mehr von denen gehört, wenn da nicht manchmal, aber nur manchmal, die Niveau-Grenze unter die subjektive Markierung gefallen wäre.
Valerie Smith und Becky Buller (und der Rest der Band) haben wunderbaren reinen Country auf der Bühne auf der Insel Schütt geboten. Toller Einstieg an einem solchen Tag, sehr passend.

Scarlett O war mir zuviel Rosenstolz. Das ist nur in gaaaanz seltenen Situationen ertragbar. Ihre Geschichten zwischen den Liedern waren aber recht unterhaltend.
Freitag Nacht sorgten La Boum oben in Richtung Burg noch für richtig Stimmung. Ich mag die Jungs einfach und ich bilde mir ein, dass das Publikum von Jahr zu Jahr größer und tanzwilliger wird. Schade nur, dass sie am Sonntag wohl nicht mehr da waren.
Einen guten alten Bekannten den ich auch jedes Jahr wieder gern sehe und höre ist Chris Boom Bang. Bardendasein pur, tolle Musik, interessanter Typ, sehr photogen. Nächstes Jahr gerne wieder.

Botschaften
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Ach ja, stimmt! La Boum hab ich ganz vergessen! Die waren echt gut!!!
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