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Tuesday, 31. October 2006 - 23:49

Gilmore Girls – Wie die Mutter so die Tocher” von Catherine Clark

Und das zweite Buch heute, dass noch vor dem Umzug bewertet werden will. (Smiley: smile)

Wer mich kennt, weiß dass ich mir gerne zu meinen Lieblings Fernsehserien Bücher kaufe, wie man ja an den Star Trek Büchern sehen kann. Vor einiger Zeit habe ich mir also das erste Buch der Gilmore Girls um neue Abenteuer Geschichten aus Stars Hollow zu lesen.

Foto des Buchcovers

Inhalt

Kurze Gilmore Girls-Kunde für Anfänger:

Lorelai und Rory Gilmore sind ein ziemlich unschlagbares Duo und das obwohl sie Mutter und Tochter sind. Lorelai ist dabei die lockere und coole alleinerziehende Mutter, Rory dagegen die süße und von allen geliebte Tochter. Hört sich langweilig an? Mag sein, aber die Charaktere sind so ausgeflippt und liebenswürdig das man die Serie mögen muss. Das merkt man zum Beispiel daran, dass Rory eigentlich genauso wie ihre Mutter heißt, weil Lorelai nach der schweren Geburt nicht besseres als ihr eigener Name eingefallen ist.

Das Buch beschreibt die ersten Geschichten der beiden aus Stars Hollow, dem kleinen Städtchen in Connecticut, in dem beide leben. Rory trifft auf Dean, ihrer ersten Liebe. Und das auch noch genau zu dem Zeitpunkt, als sie auf die Chilton-Schule wechseln will, weil sie später unbedingt in Harvard studieren will.
Lorelai kämpft nicht nur mit dem pubertären Verhalten ihrer Tochter, sondern auch mit dem Geld, das sie nicht hat, um Rory auf die Chilton zu schicken. Also bittet sie ihr reichen Eltern um Hilfe, obwohl sie eigentlich nicht mit ihnen auskommt. Also machen sie einen Kompromiss: Rory bekommt den Schulaufenthalt von ihren Großeltern gezahlt, aber sowohl sie als auch Lorelai müssen jeden Freitag mit den beiden essen.

Was sich alles harmlos anhört, entwickelt sich zu wunderschönen Geschichten voller witziger Anspielungen, tragischen Familienproblemen und allem was man sonst noch braucht.

Kritik

Wer die Gilmore Girls kennt, dem kam das oben alles ziemlich bekannt vor. Warum? Weil man das alles bereits aus der Serie kennt. Und genau da liegt das Problem: Das Buch ist eine eins zu eins Nacherzählung eines Teiles der ersten Staffel. Nicht neues und nichts besonderes ist zu finden. Okay, das liegt vielleicht an mir, das hätte man rausfinden können, bevor man das Buch kauft. Aber wem nützt so ein Buch? Leute die die Serie kennen, wird das Buch nicht mehr interessieren. Und für die die Serie nicht kennen fällt mir auch kein Grund ein zuzugreifen.

Das Buch ist vom Schreibstil her aber mehr ein Jugendbuch. Ich finde das ist auf dem Buchcover nicht erkennbar, so etwas sollte man eigentlich dementsprechend auszeichnen. Nicht weil dann Erwachsene wie ich nicht auf so etwas “hereinfallen”, sondern weil es das für Eltern leichter machen würde, die Bücher für Ihre Kinder suchen. Und ich finde auch, dass wohl gerade für junge Mädchen Rory wohl eine gute Vorbildsperson wäre.

Das ganze Buch ist aus Sicht von Rory geschrieben, was doch noch ein klein wenig interessantes in das Buch mit reinbringt. Wenn man auf einen Charakter beschränkt ist und nicht die ganzen anderen Geschichten mitbekommt, ist die Sichtweise im Vergleich zur Serie ganz anders. Wenn man sich nicht mehr 100%ig an die erste Staffel erinnern kann, ist man bei dem ein oder anderen Punkt etwas überrascht, wenn Lorelai irgendeine Nachricht für Rory hat, die man in der Serie schon lange kennen würde, weil man eben mitbekommen hätte, wie Lorelai zu dieser Nachricht kam, sie aber jetzt erst aus Rorys Sicht mitbekommt.

Bewertung

Das Buch umfasst 178 Seiten, mir recht großer Schrift. Als Jugendbuch also ideal, für mich allerdings ein Reinfall, an dem ich natürlich nicht ganz unschuldig bin. Ich bin davon überzeugt, dass das Buch für Jugendliche eine gute Lektüre ist, ich persönlich kann dem ganzen aber nicht mehr als 1 von 5 Punkten geben.

Ein Tipp noch: Die englische Version des Buches (“Like Mother, Like Daughter.” ) ist für alle die sich mit etwas ins englische einlesen wollen sicher eine gute Wahl, da Jugendbücher nicht so kompliziert geschrieben sind.

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