Aktion “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung”

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Samstag, 11. August 2007 - 10:13

Real Life Shopping für Geeks – eine Idee

Real Life Shopping ist ja meistens ganz spaßig, aber ich merke jedes mal, wenn ich etwas für mich brauche, wie nachteilig so ein Klamottenladen aufgebaut sein kann und wie schön es doch wäre, wenn man die Vorteile des Online Shoppings (Kategorisierung, Filtern, Sortieren nach Preis oder Größe und so weiter) mit den Vorteilen des Real Life Shoppings (man kann die Ware vorher anschauen/testen, spart sich den Stress mit der Post… ) verbinden könnte.
Gestern kam mir dann auch die Idee, wie das klappen könnte.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn rein optional am Ladeneingang so DIN A5 bis A4 große, tragbare Displays (wie Tablet PCs nur mit vieel weniger Funktionsumfang und Gewicht) liegen würden die man mit rein nehmen könnte. Die Geräte sind per WLAN mit einem Webserver verbunden und es läuft eine kleine Webanwendung darauf, die den Benutzer ein paar Filter zur Verfügung stellt. Was suchen Sie? Wir haben Hosen, Hemden, Mützen. Wählt man Hosen, kann man seine Kriterien angeben: Ich will eine blaue Hose, in Größe 98. und die Anwendung könnte dann mit einer Karte des Ladens antworten, auf der Punkte aufgezeigt sind, wo die entsprechenden Artikel liegen.
Damit die Koordinaten nicht veraltet sind oder Soll Werte darstellen, könnten diese per RFID an den Server übertragen werden, der diese dann an den Client weitergibt.

So würde man sich das Herumrennen sparen. Wem das zu technisch ist, der kann natürlich alles weiterhin auf die alte Art machen. Und damit die Clients nicht geklaut werden, kann man ja auf die üblichen Methoden setzen, die bei solchen Läden eh schon eingesetzt werden (Piepser am Ausgang) oder eben mittels Funktechnik nachhelfen.

Auch die Software Sicherheit sollte relativ gut machbar sein. Die Webanwendung auf den Clients arbeitet ohne Texteingabefelder, alles über Links oder Comboboxen. So ist sie einfach zu bedienen und es bestehen wenig Möglichkeiten des Angriffes. Das WLAN muss natürlich entsprechend geschützt sein und den Server kann man, wie jeden anderen Webserver auch mit entsprechender Config gut dicht machen, denke ich.

Durch ein passend gestaltetes User Interface sollten die Dinger auch recht gut zugänglich für alle sein, da man mit großen Schriften arbeiten kann, die können auch skalierbar sein.

Achja und die Kosten wären wahrscheinlich auch stemmbar, wenn ein Laden wirklich Interesse daran hat. Der Server muss kein High-End Gerät sein, da würde eigentlich auch so ein “Pseudo-Serverchen” (=normaler Desktoprechner) reichen, dann je nach Ladengröße ein paar Accesspoints (für die meisten mit nur einer Ebene würden ein oder zwei wohl ausreichen). Die Clients sind wohl das teuerste, wobei man ja heutzutage schon ausgewachsene Tablet PCs ab 1250 Euro bekommt. Die sind dann aber absolut oversized. Vielleicht käme eine Spezialanfertigung billiger, halte ich aber für unwahrscheinlich. Ich denke, je nach Ladengröße wieder, würden für den Anfang 10 Clients ausreichen, dann käme man mit 15000 Euro Gesamtkosten pro Installation schon hin, die Entwicklung natürlich nicht mitgerechnet. Ich kenne die Umsätze von solchen Läden nicht, denke aber das dies keine Unsumme für einen solchen Laden darstellen würde, zudem man sich im Endeffekt wahrscheinlich eh wieder einen Mitarbeiter spart.

Naja, es könnte auch sein, dass das alles schon lang existent ist und ich nicht der Erste war, der diese Idee hatte. Ist sogar sehr wahrscheinlich… Aber man darf ja noch träumen, oder? (Smiley: lächeln)

Eingeordnet unter: Real-Life Szenen, Geeky Kram
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  1. Puddy (Website) schrieb am 11.08.2007 - 10:56:28
    ich denke nicht dass das irgendein laden in diesen kategorien machen würde

    evntl ein grosshandel, aber die sind ja eh sortiert

    ladenbesitzer wollen dass du durch ihren laden schlenderst und suchst und ganz viel anschaust, sonst kaufst du ja nie was aus ner laune heraus (Smiley: zwinkern)
  2. majo schrieb am 11.08.2007 - 14:31:09
    stimmt. Schon mal ein Mädchen gesehen, dass sagt, "ich brauch nur eine neue Jeans" und dann wirklich nur mit einer neuen Jeans nach Hause kommt? Das ist ja grade das, womit die Geschäfte die meißte Kohle machen. Da Sachen möglichst schön im Laden verteilt aufhängen, so dass man bei möglichst vielen anderen Sachen vorbei kommt, die dann auch noch gut dazu passen...
  3. Philipp Söhnlein (Website) schrieb am 12.08.2007 - 16:26:32
    Ja, das ist schon klar. Die Frage ist tatsächlich wie groß die Käufergruppe ist, die *effektiv* einkaufen will. Oder anders gesagt: Wie hoch ist der Druck auf solche Läden vom Versandhandel?

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