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Monday, 31. December 2007 - 16:54

Wing Commander — Die Befreier” von Mercedes Lackey und Ellen Guon

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Die Wing Commander-Reihe war in den Neunzigern eine der bekanntesten und herausragendsten Computerspielsagen. Und zur damaligen Zeit dürften die Spiele auch zu einem ganz kleinen Kreis an Games gehört haben, die Merchandise- und weitere Artikel hervorgebracht haben. Unter anderem gab es eine Romanreihe, dessen erster Band “Die Befreier” hier Thema sein soll.

Mit Mercedes Lackey und Ellen Guon wurden auch zwei passende Autorinnen gefunden: Erstere ist im Fantasy- und SciFi-Bereich keine Unbekannte und Letztere hat Erfahrung als Spiele Designerin. Gute Voraussetzungen also. Mal sehen was daraus geworden ist.

Foto des Buches

Inhalt

Die Konföderation führt Friedensverhandlungen mit den vogelartigen Bewohnern von Firekka. Im System befinden sich momentan die Austin und die Tiger's Claw. Völlig unerwartet auf den Routinepatroullien einige Kilrathi-Schiffe auf und es dauert nicht lange, da registrieren die Langstreckensensoren Radare eine gewaltige Flotte, die direkt auf Firekka zusteuert. Warum die Kilrathi gerade jetzt und mit so einer großen Macht in ein relativ unbedeutendes System einfallen, ist ein Rätsel. Bis sich auf einmal eines der Schiffe als Überläufer entpuppt und die Konförderation endlich neue Erkenntnisse vom überlaufenden Kilrathi Lord bekommt. Und diese Erkenntnisse geben mehr als nur einen Grund zur Sorge…

Kritik

Die Geschichte spielt im früheren Wing Commander Universum, also noch vor dem Fall von Kilrah und damit auch vor der Zeit von Lance Casey. Man hat sich auch zum Glück gegen einen kompletten Spinoff entschieden, so dass die bekannten Charaktere mit dabei sind, so dass sich für die Fans der Computerspiele wohl schnell ein heimischereres Flair einstellen wird. Hauptsächlich dreht sich die Geschichte um Captain Ian “Hunter” St. John, aber auch aus den Spielen sind alte Bekannte wie “Spirit”, “Maverick“ (Blair), “Paladin” (Taggart) und natürlich “Maniac” (Marshall) dabei.

Die obligatorischen Flugszenen sind auch beschrieben und, obwohl ich bisher nur zwei späte Teile der Wing Commander Computerspielreihe kenne, erkannte ich relativ viele Begriffe aus dem Universum. Die Integration in die Computerspielreihe ist also gut gelungen, wobei ich das Verhalten der Charaktere mangels Vergleiche nicht beurteilen kann.

Die Story an sich ist nicht überragend und etwas dünn, aber gerade noch ausreichend. Für den Fan geht es mehr um das Drumherum und das ist gut eingefangen.

Etwas nervig fand ich lediglich das Layout, da ich irgendwie nie so richtig das Gefühl hatte voranzukommen und im Endeffekt für ein 250 Seiten Buch subjektiv recht lange gebraucht habe. Außerdem finde ich die durchschnittliche Kapitellänge von 20 Seiten etwas zu lang, ich habe es da lieber etwas kleiner.

Bewertung

Bei diesem Buch gibt es für eine Wertung drei Fragen zu beantworten:

  1. Passt es gut in das Wing Commander Universum? - Ja.
  2. Würde man den Wing Commander Bonus rauslassen, wäre es dann mehr als ein durchschnittlicher SciFi-Roman? - Nein.
  3. Würde ich mir noch einmal einen Band dieser Reihe kaufen? - Ja, irgendwann.

Damit bleibt eine Endwertung von 2,5 von 5 Punkten.

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  1. Maggi (Website) schrieb am 01/01/08 - 12:38:17
    Als Spiel war WC ja erste Sahne, aber die Story war schon immer hanebüchen. Wie die aus so was immer noch Handlung für ganze Bücher rausquetschen, ist schon bewundernswert. Als nächstes folgt dann "Pitfall - The Movie".
  2. Philipp Söhnlein (Website) schrieb am 01/01/08 - 17:30:36
    Naja, die Spiele geben letztendlich nur ein Universum mit Gewissen Regeln (Völker, Planeten, Beziehungen und so weiter) vor. Was man dann als Autor aus diesem Universum für eine Geschichte zimmert, steht auf einem anderen Blatt, denn möglich ist ja vieles, vor allem, wenn man noch nicht zu viele Regeln verwursten muss (wie z.B. beim Star Trek Universum).

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