“Dancing Barefoot” von Wil Wheaton
Wil Wheaton ist eigentlich nur ein gewöhnlicher, durchgeknallter Geek, der (Sorry, einmal muss ich es erwähnen) einmal die Ehre hatte eine wiederkehrende Rolle in Star Trek spielen zu dürfen. Durch diesen Job, sein Talent zum Schreiben und seine einzigartige, nette Art, hat sein erstes Buch “Dancing Barefoot” mir allerdings einen der besten Leseabende seit langem beschert.
Inhalt
Der Inhalt ist schnell beschrieben: Das Buch enthält sieben biographische Geschichten, wobei die Letzte dieser sieben Storys fast die Hälfte des gesamten Buches einnimmt. Die ersten sechs sind also klassische Kurzgeschichten, die teils traurig und teils sehr erheiternd erzählt werden. Eines haben alle Erzählungen aber gemeinsam: Sie bringen einen zum Nachdenken. Geht es in der Ersten um den Tod, findet sich der Leser gleich darauf in (s)einer Kindheit wieder und wiederum kurz darauf in der Pubertät. Und das ist erst der Anfang, denn in Wils zweitem Buch “Just a Geek” soll es genauso weitergehen.
Kritik
Die knapp über 100 Seiten sind perfekt mit dem Slogan “Von einem Geek, für Geeks” beschrieben (quasi eine 1 zu n Beziehung). Es geht aber nicht um ständiges Technogebrabbel, sondern einfach nur um die Lebensart. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Wil die verschiedensten Aspekte des Lebens wiedergibt. Von Liebe, bis Hass (besser gesagt, das gehasst werden), von unendlichem Spaß bis zur tiefen Traurigkeit ist alles dabei. Gleich bei der ersten Geschichte (die Traurige) hatte ich Tränen in den Augen und das passierte dann später noch einmal. Zwischendrin gibt es aber so viele Lacher, die einfach nur genial geschrieben sind und die mich innerhalb von 30 Seiten dazu gebracht haben, Malte von Spreeblick einen Nachbarn auf meiner geistigen Liste von Autoren deren Texte ich themenunabhängig nur wegen des Schreibers lese, zu geben.
Und das alles ist verpackt in einem wunderbaren Schreibstil, der sich (trotz der Sprache, das Buch gibt es nur in englisch) so schön runterlesen lässt, dass sogar ich nun endlich behaupten kann, ein komplettes Buch an einem Abend gelesen zu haben.
Zugegeben, es hilft an der ein oder anderen Stelle Star Trek Fan zu sein, aber ich würde mich sogar trauen das Buch Nicht-Geeks zu empfehlen.
Ach, und ich muss noch festhalten, dass Wil Wheaton nicht Wesley Crusher ist. Ja, der Autor hat bei mir sein Ziel erreicht. 
Fazit
In kurzen Worten: Für mich ist “Dancing Barefoot” das beste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe (Hey, ein, nein, zwei weitere gewonnene Punkte für Wils “Beating Bill Shatner“-Liste) und es passt so herrlich zu diesem Blog, so dass ich gar nicht anders kann als 5 von 5 Punkten zu geben.
Botschaften
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Hi,
hab das Buch zwar schon seit Monaten bestellt, es kam aber erst jetzt an
Danke, dass du mir (uns) das Buch empfohlen hast, es hat sich definitiv gelohnt!
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Nabend,
du hast es aber schon bestellt, *bevor* ich es hier beschrieben habe, oder?
Und du hast es auch schon gelesen? Oder bist du noch dabei? Welche der Geschichten gefällt dir am besten?
Viele Fragen, ich weiß…
Ciao
Phil
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