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Sonntag, 26. August 2007 - 15:44

“Die erste Mission” von Vonda N. McIntyre aus dem Sammelband “Star Trek –Die Anfänge”

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Star Trek Romane machen dann am meisten Spaß, wenn sie versuchen Fragen zu beantworten, die der Trekkie schon immer auf dem Herzen hatte: Was geschah mit Kirk zwischen Das unentdeckte Land und Treffen der Generationen? Wie erging es der Enterprise-E in ihrem ersten Jahr, in dem sie nur Kometen jagte, wie LaForge meinte? Und wie war Captain Pike eigentlich, bevor er an die moderne Version eines Rollstuhls angewiesen war?

Mit dem Sammelband “Star Trek – Die Anfänge” liegen hier drei Romane in einem Buch vor, die die Zeit vor der ersten fünf Jahres Mission der Enterprise und Captain Kirk wiedergeben sollen. In diesem Review geht es um die ersten knapp 500 Seiten, die unter dem Titel “Die erste Misson” von Vonda N. McIntyre geschrieben wurden.

Foto des Buches

Inhalt

Das Geschichte beginnt kurz vor dem Antritt von Kirk als Captain der Enterprise. Man erfährt, das er sich unmittelbar zuvor in einer schrecklichen Schlacht zahlreiche Verletzungen zugezogen hat und lange Zeit in einer Art Regenerationsgel lag. Ebenso erging es seinem besten Freund Gary Mitchell, den Kirk gerne als ersten Offizier auf der Enterprise hätte.

Kirk freut sich auf das Kommando, ist aber auch etwas beunruhigt, wie die Crew auf ihn reagieren wird, da er schnell herausfindet, dass die Mannschaft noch sehr an ihrem alten Captain Christopher Pike hängt.

Doch für große Rücksicht auf menschliche Gefühle bleibt keine Zeit, da die Enterprise einem riesigen Unbekannten Schiff in der Nähe der klingonischen Grenze begegnet, das voller Überraschungen steckt.

Kritik

Ich bin ja prinzipiell schon einmal skeptisch, wenn ein Roman über 400 Seiten hat, da die wenigsten Geschichten, die so viel Platz brauchen, diesen auch sinnvoll ausfüllen können. Anfänglich gelingt das in “Die erste Mission” auch, leider bleibt dabei kaum Platz für die Hauptstory.

Das klingt komisch, aber es ist nunmal so, dass der mit Abstand bessere Teil, die Geschichte um die eigentliche Geschichte herum ist. Der Hauptplot erscheint nicht wirklich neu oder bedrohlich, teilweise sogar absurd und nicht angemessen (ich meine das Verhalten der Klingonen). Das Unbekannte Schiff kommt mir vor, wie ein Abklatsch der Fesarius aus der Episode “Pokerspiele” und irgendwie ist alles nach den ersten 300 bis 350 Seiten nicht mehr wirklich interessant. Man liest es nur durch, um das Ende der angefangen Geschichte zu erleben und weil man hofft, Details für die weiteren Bände nicht zu verpassen.

Aber dieser erste Teil des Buches ist genau das was sich der Trekkie erhofft. Eine Antwort auf die Fragen, die man sich schon immer gestellt hat. Wie kam Kirk zur Enterprise, welche Besatzungsmitglieder taten schon vor ihm dort Dienst und wo hat Sulu so gut fliegen gelernt, das er das Flagschiff der Föderation steuern darf? All diese Fragen und noch viele weitere werden, natürlich garniert mit ein paar sarkastischen Sprüchen von McCoy, in dieser Geschichte beantwortet.

Fazit

Es ist schwer diese Geschichte im Ganzen zu beurteilen. Ich würde sagen, die Hauptstory hätte ich wohl nicht bis zum Ende geschafft, das Buch vorher weggelegt und mich dem Nächsten gewidmet.
Im krassen Gegensatz dazu, zählt die B-Story, die wirklich nicht schlecht ist und ganz gut Fun macht.

Im Endeffekt bleiben aber nicht mehr als 2 von 5 Punkten übrig.

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